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Murray scheitert erstmals vor der 3. Runde

Andy Murray wie er leibt und lebt: Gegen die Aufschlag-Gewalt von John Isner reichte aber aller Einsatz nicht Bild: KEYSTONE/AP/Alastair Grant
Wimbledon – Der dritte Turniertag in Wimbledon endet für die Briten bitter. Ihre beiden grössten Hoffnungen bei den Männern und Frauen scheitern beide.

Andy Murray - als Nummer 52 der Weltrangliste nicht gesetzt - fand gegen das Aufschlag-Gewitter des 2,08 m grossen John Isner kein Mittel. In vier Sätzen schlug der Amerikaner 38 Asse und liess nur zwei (abgewehrte) Breakchancen zu. Der zweifache Champion Murray verlor bei der 13. Teilnahme erstmals überhaupt vor der 3. Runde. Die als Nummer 10 gesetzte US-Open-Siegerin Emma Raducanu war gegen die Französin Caroline Garcia (WTA 55) mit 3:6, 3:6.

Favoritensterben bei den Frauen

Bei den Frauen gibt es die fast schon gewohnte Flut von gescheiterten Mitfavoritinnen. Neben Emma Raducanu verloren mit Anett Kontaveit und der ehemaligen Siegerin Garbiñe Muguruza auch die Nummern 2 und 9 ohne Satzgewinn. Ärgerlich: Im Tableau-Achtel von Belinda Bencic ist keine einzige gesetzte Spielerin mehr verblieben.

Djokovic gibt nur sieben Games ab

Der Titelverteidiger und Topfavorit Novak Djokovic zeigte sich in der 2. Runde deutlich verbessert. Nachdem der Serbe zum Auftakt noch einen Satz verloren hatte, gestand er dem eigentlich aufschlagstarken Australier Thanasi Kokkinakis (ATP 79) nur gerade sieben Games zu. Nächster Gegner ist mit dem als Nummer 25 gesetzten Miomir Kecmanovic ein Landsmann.

French-Open-Finalist ausgeschieden

Ausgeschieden ist hingegen der French-Open-Finalist Casper Ruud, eine Überraschung ist dies jedoch nicht. Der Norweger hatte erst am Montag erstmals eine Partie in Wimbledon gewonnen, gegen die Weltnummer 112 Ugo Humbert aus Frankreich hatte er nun in vier Sätzen das Nachsehen.

Keystone-SDA