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30.06.2022
30.06.2022 21:15 Uhr

Kyrgios fordert Tsitsipas

Druckvoll und, wenn er es will, durchaus konzentriert und erfolgreich: Nick Kyrgios Bild: KEYSTONE/EPA/ANDY RAIN
Wimbledon – In der 3. Runde kommt es in Wimbledon zum spektakulären Duell zwischen Stefanos Tsitsipas und Nick Kyrgios.

Der ausgesprochen unberechenbare Kyrgios (ATP 40) erfreut sich nach den beiden Halbfinals in Stuttgart und Halle auch in Wimbledon einer glänzenden Rasenform. Der Australier ist der ungesetzte Spieler, den keiner der Favoriten in seinem Weg sehen will. Nachdem er in der 1. Runde mehr mit aus seiner Sicht respektlosen Fans und den Linienrichtern beschäftigt war, lieferte er gegen den als Nummer 26 gesetzten Serben Filip Krajinovic mit 6:2, 6:3, 6:1 eine wahre Machtdemonstration ab. In nur 86 Minuten schlug Kyrgios 24 Asse und beging nur 10 unerzwungene Fehler.

Tsitsipas souverän

Die Weltnummer 5 Stefanos Tsitsipas wurde in der 2. Runde deutlich weniger gefordert als zum Auftakt vom Schweizer Qualifikanten Alexander Ritschard. Der Grieche setzte sich 6:2, 6:3, 7:5 gegen den Australier Jordan Thompson (ATP 76) durch. In der 3. Runde am Samstag wartet nun aber gegen Nick Kyrgios ein wesentlich härterer Test.

Nadal wieder in vier Sätzen

Wie schon in der 1. Runde musste Rafael Nadal den dritten Satz abgeben, setzte sich aber auch gegen den Litauer Ricardas Berankis (ATP 106) letztlich sicher, aber ohne zu überzeugen in vier Sätzen durch. Das Los meint es nicht schlecht mit dem Spanier, der mit dem Gewinn des Australian Open und von Roland Garros die Hälfte des Kalender-Grand-Slams geschafft hat. In der 3. Runde trifft er auf den Italiener Lorenzo Sonego (ATP 54).

Letztjährige Finalistin ausgeschieden

Mit Karolina Pliskova reihte sich bei den Frauen die nächste Top-Ten-Spielerin in die Reihe der gestrauchelten Mitfavoritinnen ein. Die Tschechin, die im letzten Jahr den Final gegen die mittlerweile zurückgetretene Ashleigh Barty verloren hatte, unterlag der kaum bekannten Engländerin Katie Boulter, der Nummer 116 der Welt.

Swiateks Siegesserie bei 37

Vom fast schon traditionellen Favoritensterben nicht beeindrucken lässt sich wie beim French Open Iga Swiatek. Die Weltnummer 1 aus Polen musste zwar gegen die kecke Niederländerin Lesley Pattinama Kerkhove (WTA 138) einen Satz abgeben, kam aber mit 6:4, 4:6, 6:3 zu ihrem 37. Sieg hintereinander.

Keystone-SDA