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Der FCSG wünscht sich einen besseren Herbst

Fabian Schubert (rechts) könnte St. Gallens neuer Goalgetter sein Bild: KEYSTONE/CHRISTIAN MERZ
Super League – In der letzten Saison brachte der FC St. Gallen in der Herbstrunde kein Bein vor das andere. Umso verheissungsvoller ist für die Ostschweizer der Start in die Meisterschaft 2022/23 verlaufen.

Nur vier Siege, dafür aber zehn Niederlagen bilanzierte die Mannschaft von Trainer Peter Zeidler in der Hinrunde der vergangenen Saison. Die Ostschweizer konnten sich bis dorthin kaum richtig vom Schlussduo Lausanne/Luzern absetzen.

Im Frühling war dann plötzlich alles anders. Die Mannschaft machte Platz um Platz gut. Im separaten Klassement der Rückrunde war nur Meister Zürich besser. Basel und Luzern liess der FCSG um je fünf Punkte hinter sich, die Young Boys sogar um sechs Punkte.

Nach nur drei Runden dieser Meisterschaft haben die Ostschweizer bereits halb so oft gewonnen wie in der ganzen letzten Hinrunde.

Am Samstag ab 20.30 Uhr haben es die St. Galler im Letzigrund mit den Grasshoppers zu tun. Auch die Zürcher sind - mit einem Heimsieg gegen Lugano und einem 1:1 bei YB sehr gut aus den Startpflöcken gekommen.

Die Super-League-Spiele vom Samstag im Überblick:

Servette - Winterthur. - Samstag, 18.00 Uhr. - SR Horisberger. - Absenzen: Behrami, Cespedes, Clichy und Sawadogo (alle verletzt); Costinha (verletzt). - Statistik: Die zweite Niederlage in Folge, das 1:4 auf der Schützenwiese gegen Lugano, war für Aufsteiger Winterthur eine Ernüchterung. Ob sich die Zürcher ausgerechnet beim unbesiegten Servette einen neuen Aufsteller verschaffen können? Die Mannschaft von Trainer Alain Geiger hat die Saison mit drei konstant guten Leistungen begonnen, nachdem sie in der vergangenen Saison wie kaum eine andere Mannschaft ein Auf und Ab erlebte.

Grasshoppers - St. Gallen (Duelle der letzten Saison: 5:2, 4:0, 0:2, 3:2). - Samstag, 20.30 Uhr. - SR Piccolo. - Absenzen: Hoxha und Jeong (beide verletzt); Akolo und Kempter (beide verletzt). - Fraglich: Morandi; - . - Statistik: So glückhaft der Punktgewinn beim 1:1 in Bern gegen die Young Boys für die Grasshoppers war, so nachhaltig kann der bemerkenswerte Punktgewinn für die Fortsetzung der Saison sein. Neu und vielleicht eher zufällig dazugestossene Spieler scheinen sich gut in das Ensemble von Trainer Giorgio Contini einzufügen. Aber auch die Ostschweizer erleben ein Hoch. Sie haben ihr Publikum mit den beiden 2:0-Heimsiegen gegen Winterthur und Meister Zürich rundum begeistert.

Rangliste: 1. Young Boys 3/7 (8:1). 2. St. Gallen 3/6 (4:1). 3. Servette 3/5 (2:1). 4. Grasshoppers 2/4 (3:2). 5. Sion 3/4 (3:5). 6. Lugano 3/3 (7:6). 7. Basel 2/2 (2:2). 8. Luzern 1/1 (0:0). 9. Winterthur 3/1 (2:7). 10. Zürich 3/1 (0:6).

Keystone-SDA