BLICK IN DIE NEUE NOTFALLSTATION DES SPITALS HERISAU

(JG) Wie wir bereits berichtet haben, wird am Montag, 16. März 2020, die neue Notfallstation des Spitals Herisau in Betrieb genommen. Weil der geplante Tag der offenen Tür aufgrund des Coronavirus abgesagt werden musste, geben wir unseren Leserinnen und Lesern mit einem kurzen Clip einen Einblick, den wir am Freitagnachmittag aufnehmen konnten. Das neue Angebot bringt wesentliche Vorteile für die Bevölkerung, die Abläufe werden einfacher und besser, die Dienstleistungsqualität wird erhöht.


Ein Einblick in 75 Sekunden

Eingang – Empfang – breite Gänge – Zentrale für Pflege und Ärzte – 7 Kojen (wovon 2 für Hausärzte und 1 Isolationsraum) – Apotheke (mit Rohrpost) – Multifunktionaler Raum:

Grundriss neue Notfallstation (Anklicken für Vollbildmodus)

Die neue Notfallstation zeichnet sich aus durch verbesserte Abläufe, moderne Anlage und Instrumente sowie ein direkter eigener Zugang und verbesserte Wege zu den Supportleistungen wie Rega-Landeplatz und Operationssälen. Nach dem Spatenstich am 9. Juli 2019 wurde sie in kurzer Zeit als komplett neuer Anbau an das bestehende Gebäude „angedockt“. Das Kostenbudget von 2,5 Millionen Franken konnte zudem eingehalten werden.

24 Stunden täglich, das ganze Jahr hindurch

Es wird weiterhin in drei Schichten rund um die Uhr gearbeitet, so dass die jährlich rund 8’200 Patienten mit Erstkonsultationen in Herisau jederzeit betreut werden können.


Zusätzlich Container für Corona-Triage

Gemäss PD Dr. med. Stephan Blumenthal (Chefarzt und Departementsleiter Anästhesiologie) wird ab nächster Woche aus aktuellem Anlass aufgrund des Coronavirus vor der Notfallstation zudem ein Container aufgestellt, der als „Triage“-Punkt diene, um Menschen mit Corona-Verdacht zu beurteilen und sie anschliessend entweder zurück nach Hause (eventuell als Selbstquarantäne) zu schicken oder im Spital zu behalten. Handelt es sich um einen ernsten Fall, werde der Patient oder die Patientin in einem separaten Bereich im Spital untersucht und isoliert.

Dr. med. Stephan Blumenthal (Departementsleiter Anästhesie und Notfallmedizin SVAR).
Arben Maliqai (Teamleiter Notfallstationen SVAR) erläutert den neuen multifunktionalen „Schockraum“ der Notfallstation, der alle notwendigen Anlagen und Instrumente enthält, damit schwerverletzte Personen sofort behandelt, bzw. operiert werden können.
Alle Abteilungen des Spitalverbunds Appenzell Ausserrhoden haben zur erfolgreichen Umsetzung des Projekts „Neue Notfallstation* beigetragen. Im Bild v.l. Arben Maliqai (Teamleiter Notfallstationen SVAR), Markus Kobelt (Leiter Bauten & Immobilien SVAR) und Alain Kohler (Leiter Marketing & Kommunikation SVAR).

Spezielle Parkplätze vor neuer Notfallstation


 

 

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