SABINE VERURSACHT STURMSCHÄDEN IM APPENZELLERLAND

Zwischen Montagmittag und Dienstagmorgen, 10./11. Februar 2020, ist es im Kanton Appenzell Ausserrhoden im Zusammenhang mit dem Sturmtief „Sabine“ zu weiteren Einsätzen von Feuerwehren gekommen. Verletzt wurde dabei niemand.


(Kapo AR)

Kurz nach 08.00 Uhr erhielt die Kantonale Notrufzentrale der Polizei die erste Meldung über eine Tanne, welche auf der Herisauerstrasse in Waldstatt auf einen vorbeifahrenden Personenwagen fiel. Der Lenker blieb dabei unverletzt, am nicht mehr fahrbaren Fahrzeug entstand Sachschaden von einigen Tausend Franken. Am selben Ort knickte eine weitere Tanne um und beschädigte das Dach einer Hütte sowie eine Telefonleitung der Swisscom.

Aufgrund der Räumungsarbeiten musste die Strecke Herisau – Waldstatt kurzzeitig gesperrt und umgeleitet werden.

Im Verlauf des Vormittags gingen bei der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden 12 weitere Schadenmeldungen aus dem ganzen Kantonsgebiet ein. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Meldungen zu umgestürzten Bäumen und Hecken. Insgesamt standen im ganzen Kanton sechs Feuerwehren mit mehreren Personen im Einsatz. Die durch den Sturm entstandenen Schäden können aktuell noch nicht beziffert werden.

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden rät aufgrund der starken Winde weiterhin davon ab, sich in den Wald zu begeben oder sich in der Nähe von Bäumen aufzuhalten.


Top