STEIN: BARANDURSACHENERMITTLUNGEN ABGESCHLOSSEN

Die Brandursachenermittlungen für den Brand in Waldstatt vom 27. Dezember 2019 und den Brand in Stein vom 21. Januar 2020 sind abgeschlossen.


(Kapo AR) Am Dienstagmittag, 21. Januar 2020, bemerkte ein Landwirt aus Stein, dass aus seinem Stall Rauch und Feuer aufstieg. Er alarmierte die Feuerwehr und konnte vor dem Eintreffen der Rettungskräfte sämtliche Tiere aus dem brennenden Stall retten.

Bei der Ankunft der Rettungskräfte stand das Gebäude bereits im Vollbrand. Ein Grossaufgebot der Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen und das Übergreifen des Feuers auf andere Gebäude, verhindern.

Mittlerweile konnte die Brandursache durch den Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Forensik St. Gallen geklärt werden. Die Brandursachenermittler stellten im Verlauf der Abklärungen fest, dass der Brand durch einen technischen Defekt am Motor der Vakuumpumpe der Melkanlage ausgebrochen war. Das Gerät, welches im Stall befestigt war, überhitzte und löste infolgedessen den Brand aus.

Am Freitag, 27. Dezember 2019, meldete ein aufmerksamer Automobilist kurz nach 1900 Uhr, dass es aus dem Dach einer Scheune in Waldstatt brenne. Bei der Ankunft der Rettungskräfte stand das Gebäude bereits in Vollbrand. Die mit einem Grossaufgebot ausgerückten Feuerwehren von Waldstatt und Urnäsch konnten ein Übergreifen auf das unmittelbar nebenan stehende Wohnhaus verhindern.

Die Brandursachenermittlung durch den Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden konnte in der Zwischenzeit abgeschlossen werden. Trotz aufwändiger Untersuchungsarbeiten und Anwendung verschiedenster Ermittlungsmethoden konnte die Brandursache infolge des hohen Zerstörungsgrades der Liegenschaft nicht eruiert werden.


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