Home Region Sport Magazin In-/Ausland Agenda
Herisau
16.01.2022
16.01.2022 10:13 Uhr

"Kinder ohne Tabak" erhielt viel Unterstützung

Initiant Markus Dick moderierte den Anlass zu "Kinder ohne Tabak". Bild: herisau24.ch
Das JA-Komitee St.Gallen und beider Appenzell für die am 13. Februar 2022 zur Abstimmung gelangende Volksinitiative "Kinder ohne Tabak" organisierte am 15. Januar in Herisau einen informativen und interaktiven Event. Werbung für Tabak und Nikotin soll so eingeschränkt werden, dass Kinder und Jugendliche nicht mehr erreicht werden können.
Bild: yg / herisau24.ch

Der Initiant des Events, Markus Dick, leitet als Sozialarbeiter nationale Projekte um Kinder und Jugendliche für ein rauchfreies und nikotinfreies Leben zu begeistern. Er begrüsste die Teilnehmenden und moderierte den interaktiv gestalteten und musikalisch umrahmten Anlass, bei dem sich Jung und Alt mit schriftlichen Meinungsäusserungen beteiligen konnten. Zusammen mit Prof. Dr. med. Martin Brutsche und Tamara Gier Urech (Projektleiterin Gesundheitsförderung und Prävention Lungenliga St. Gallen-Appenzell) erläuterte er die Argumente für den Schutz vor dem Start ins Raucherleben schon im Kindesalters. Ziel sei es auch, die Zahl der jährlichen Todesopfer durch Nikotin (aktuell 9500) und die dadurch anfallenden Kosten zu reduzieren (3 Milliarden Franken Gesundheitskosten und 2 Milliarden Franken Arbeitsausfälle). Raucherinnen und Raucher haben zudem eine um zehn Jahre geringere Lebenserwartung.

Weitere Auskünfte erteilten im persönlichen Gespräch auch Mathias Steinhauer (Präsident EVP AR und Kantonsrat mit Erfahrung im Bereich Suchtprävention und Gesundheitsförderung) und Marc Philippe (Leiter Gesundheitsförderung und Prävention, Lungenliga St. Gallen-Appenzell).

Initiative
Gemäss Initiativtext soll der Bund Vorschriften erlassen "für die Bekämpfung übertragbarer, stark verbreiteter oder bösartiger Krankheiten von Menschen und Tieren; er verbietet namentlich jede Art von Werbung für Tabakprodukte, die Kinder und Jugendliche erreicht".

Die Teilnehmenden gaben Tipps für alternative Werbepartner, die statt Tabakfirmen das St.Galler Openair nutzen könnten. Bild: herisau24.ch
Bild: yg / herisau24.ch
herisau24.ch