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Urnäsch
15.02.2022

Freude und Stolz über die neue Gemeindekanzlei

Bild: Gemeinde Urnäsch
Im Beisein zahlreicher Gäste ist am Freitagabend, 11. Februar 2022, in Urnäsch der Neubau der Gemeindekanzlei offiziell eingeweiht worden. Die Freude über den gelungenen Bau und das damit zum Ausdruck gebrachte Selbstbewusstsein der Gemeinde Urnäsch war spürbar. Am Samstag und Sonntag nutzte die Bevölkerung im Rahmen der «Offenen Türen» die Gelegenheit zur freien Besichtigung der Räumlichkeiten.

Gemeinderat und Baukommissionspräsident Chläus Hörler begrüsste im Eingangsbereich der neuen Gemeindekanzlei rund 50 geladene Gäste, unter ihnen auch Landammann Dölf Biasotto, zur offiziellen Einweihung des neuen Gebäudes am Dorfeingang von Urnäsch.

Janus-Bank im Eingangsbereich

Architekt Thomas Hasler vom Architekturbüro Staufer & Hasler AG, Frauenfeld, ging kurz auf einige architektonische Aspekte des Neubaus ein. Die Aufgabe, am unter nationalem Schutz stehenden Dorfplatz ein neues Gebäude zu realisieren, sei anspruchsvoll gewesen, sagte Thomas Hasler. Die neue Kanzlei sollte den Dorfplatz aufwerten und gleichzeitig galt es, etwas Neues zu entwickeln, das den Erfordernissen genügte. Die neue Kanzlei strahle eine Würde aus, die dem Dorfbild gut anstehe, sagte der Architekt. Als Dank für den Auftrag und die gute und offene Zusammenarbeit schenkten Thomas Hasler sowie die mit der Bauleitung beauftragte Firma rsp Bauleitung AG, Herisau, der Gemeinde Urnäsch eine Janus-Bank, die prägend im Eingangsbereich der Kanzlei ihren festen Platz erhalten hat. Geschaffen wurde das Möbel vom Urnäscher Schreiner und Hackbrettbauer Werner Alder. Die Sitzpolster wurden durch die Urnäscher Polsterei Werkstatt Saienbrücke angefertigt.

Bild: Gemeinde Urnäsch

Viel regierungsrätliches Lob

Nach der freien Besichtigung der Kanzlei dislozierte die Gästeschar ins «Urnäscher Kreuz» zum gemütlichen Beisammensein. Nachdem Gemeinderat und Baukommissionspräsident Chläus Hörler auf die Planungs- und Bauzeit zurückgeblickt hatte, gratulierte der Ausserrhoder Landammann Dölf Biasotto der Gemeinde Urnäsch zum «würdigen und stolzen Neubau». Die Gemeinde habe damit Mut und Selbstbewusstsein bewiesen: «Die neue Kanzlei ist eine sorgfältige Interpretation und Weiterentwicklung der vorhandenen Baustruktur und der appenzellischen Baukultur. Sie gliedert sich identitätsstiftend in die ortsbauliche Situation ein.» Als Baudirektor und Landammann sei er stolz auf seine Wohngemeinde; es sei ein Gebäude für die Zukunft und kommenden Generationen geschaffen worden, sagte Dölf Biasotto.

Auch der Urnäscher Gemeindepräsident Peter Kürsteiner gab seiner Freude über die neue Gemeindekanzlei Ausdruck. Das Verwaltungsgebäude erfülle die Anforderungen und habe eine positive Ausstrahlung weit in die Region hinaus. Er dankte den Beteiligten für ihr Engagement und ganz besonders Chläus Hörler, der mit sehr viel Herzblut zum Entstehen der neuen Kanzlei beigetragen habe. Dieser Dank wurde von den Anwesenden mit einer stehenden Ovation für den Baukommissionspräsidenten bekräftigt.

Im weiteren Verlaufe des Abends zeigte Jean Bänziger noch einen fotografischen Rückblick vom Abbruch der alten Kanzlei bis hin zur Fertigstellung des Neubaus am Dorfeingang. All jenen die in irgendeiner Weise die Realisierung der neuen Kanzlei begleitet haben, überreichte Chläus Hörler ein «Urnäscher Mutschli» als Dank für ihre Unterstützung.

Freie Besichtigung Samstag/Sonntag

Am Samstag und Sonntag hatte dann die Bevölkerung Gelegenheit zur freien Besichtigung der neuen Kanzlei. Das Interesse war an beiden Tagen erfreulich und die Besucherinnen und Besucher zeigten sich beeindruckt von der Innenausstattung und den freundlich wirkenden Räumlichkeiten. Weil die Besichtigung nur für Personen mit einem 2G-Zertifikat möglich war, plant die Gemeinde nach einer Lockerung der geltenden Covid-Vorschriften nochmals eine Besichtigungsmöglichkeit zu schaffen.

Bild: Gemeinde Urnäsch
Gemeinde Urnäsch