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Herisau
12.12.2019
02.06.2020 13:12 Uhr

NEWS AUS DER GEMEINDE HERISAU: ENTSCHEIDE UND KURZMELDUNGEN

Der Gemeinderat hat am Dienstag eine Kreditüberschreitung von 300‘000 Franken im Fachbereich Asyl genehmigt. Der bis Ende Jahr zu erwartende Mehraufwand für das Jahr 2018 basiert insbesondere auf einer höheren Schlussabrechnung des Kantons.

(Gemeinde Herisau, 12. Dezember 2019) Mehrkosten im Fachbereich Asyl Der Gemeinderat hat am Dienstag eine Kreditüberschreitung von 300‘000 Franken im Fachbereich Asyl genehmigt. Der bis Ende Jahr zu erwartende Mehraufwand für das Jahr 2018 basiert insbesondere auf einer höheren Schlussabrechnung des Kantons. Mehrkosten resultieren unter anderem aus einer Zunahme der Belegung im Zentrum Landegg und bei der kantonalen Unterkunft für unbegleitete minderjährige Asylsuchende. Die Aufwendungen tragen die Gemeinden gemeinsam zu 90 Prozent gegenüber dem Kanton.

Nordhalden: Gewerbeflächen 2020 zum Verkauf bereit Der Herisauer Gemeinderat setzt sich zum Ziel, bis im Sommer 2020 mit dem Verkauf der ersten Flächen des Gewerbelandes in der Nordhalden zu beginnen. In den nächsten Monaten werden deshalb eine Vermarktungsdokumentation erstellt und Verhandlungen geführt.

Bereits definiert sind die Vergabeziele: Schaffung von wertschöpfenden Arbeitsplätzen, gute Ausnutzung der Fläche (Mehrgeschossigkeit), Neuansiedlung eines grösseren Unternehmens sowie das Preisangebot. Lokale Gewerbetreibende werden im Rahmen der Zuschlagskriterien bevorzugt. Ferner strebt die Gemeinde eine gute Anbindung an das Busnetz, gemeinschaftliche Parkierungsanlagen und Synergien in der Energieversorgung an.

Die 36‘000 Quadratmeter Gewerbeland oberhalb der SOB-Bahnlinie beim Dorfausgang Richtung St. Gallen werden bis zum Sommer 2021 mit Strasse, Trottoir, Kanalisation und Werkleitungen erschlossen. Dafür wird die Gemeinde Herisau zunächst ca. 4,5 Mio. Franken investieren, bevor sie aus dem Verkauf des Landes einen Ertrag erzielen kann.

Änderungen im Abfallwesen Aufgrund von Statutenänderungen der Abfallregion hat der Herisauer Gemeinderat die Abfallverordnung teilrevidiert. So sind gemäss Beschluss der A-Region, zu der Herisau gehört, ab Juli 2020 nur noch offizielle Kehrichtsäcke gültig.  Gebührenmarken werden ab Ende 2019 nicht mehr verkauft, für Sperrgut wird auf anfangs 2020 eine fälschungssichere Sperrgutmarke eingeführt.

Die Abschaffung der Gebührenmarken erleichtert die Kontrolle der bereitgestellten Kehrichtsäcke, gerade auch bei den vermehrt installierten Unterflurcontainern. Deren Erstellung kann neu auch bei privaten Bauprojekten vorgeschrieben werden.

Änderungen gibt es ferner bei der Grünabfuhr. Offene Gebinde sind ab 2020 nicht mehr erlaubt, da sich immer wieder Probleme bei deren Leerung ergaben. Zulässig sind geschlossene, rollbare Container, wobei die Bereitstellung von Strauchschnitt in Bündeln weiterhin möglich ist. Da das Grüngut künftig der Vergärungsanlage in Niederuzwil zugeführt wird, ist künftig auch die Entsorgung von Rüstabfällen und Essensresten erlaubt. Über die Details wird im Abfall-Info 2020 informiert, welches im Dezember sämtlichen Haushalten zugestellt wird.

Die neue Abfallverordnung wird auf den 1. Januar 2020 in Kraft gesetzt.

2,1 Millionen für ARA bewilligt Das Grobrechengebäude und die nachfolgenden Öl-/Sandfangbecken wurden seit der Inbetriebnahme der ARA Bachwis 1973 nie umfassend instand gestellt. Diverse Anlageteile haben inzwischen ihre Lebensdauer erreicht oder überschritten. Entsprechend besteht beim Gebäude wie auch bei den Betonkonstruktionen und den elektromechanischen Einrichtungen umfassender Sanierungsbedarf. Der Gemeinderat hat deshalb für die Erneuerung der Anlagen wie budgetiert 2,1 Mio. Franken zu Lasten der Spezialfinanzierung Abwasser bewilligt. Die Bauarbeiten sollen von Frühling bis Herbst 2020 stattfinden.

Herisau24