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29.06.2022

Nationalrat Marcel Dobler im Gespräch mit Bruno Hug

Bruno Hug (links) nimmt Nationalrat Marcel Dobler nach der Sommersession in die Zange Bild: Michael Suter
Vor gut einer Woche beendeten National- und Ständerat die Sommersession. Der St. Galler Nationalrat Marcel Dobler zieht im Gespräch mit Bruno Hug vom Portal24-Netzwerk Bilanz. Im Parlament ging es ums Geld.

Das wissen wir ja alle: Politiker geben gern Geld aus. Denn sie müssen die Rechnungen nicht selbst bezahlen. In der letzten Session war es wieder einmal so. Wobei es in den heiligen Hallen von Bern nicht um biedere Millionen geht, sondern nur noch um Milliarden.

Bruno Hug fragt Nationalrat Marcel Dobler (FDP) im Interview: «Müssen die 17- oder 20-Jährigen bald auf die Strasse», damit die Politik deren Geld nicht schon heute verprassen? Dobler sagt, «zum Glück haben wir noch die Schuldenbremse», wobei es Parteien und Politikerinnen  und Politiker gebe, die auch die Schuldenbremse abschaffen wollten. Das wäre dann in etwa das Schlimmste, was unserem Land passieren könnte.

Keine kurzen Hosen im Parlament

Dobler kam – klimaneutral – mit dem Velo ans Interview mit Verleger Hug. Und in kurzen Hosen. Dieser wollte wissen, ob er derart legère auch in den Nationalratssaal käme. «Nein», so  nicht. Bis vor zwei Jahren sei in seiner FDP an den Sessionen sogar noch Krawattenzwang gewesen. Gottlob sei das vorbei. Aber im Ständerat sei die Halsbinde noch obigatorisch. Kürzlich habe er dort einem befreundeten Parlamentarier eine Geschenk überbringen wollen. Da habe ihm der Ratspräsident gesagt, ohne Krawatte gehe das nicht.

 

 

Bruno Hug