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Herisau
19.08.2022

Gemeinde erwirbt Liegenschaft 1041

Bild: Gemeinde Herisau
Um die Blockade in der Unteren Fabrik zu lösen und im Sinn einer aktiven Bodenpolitik hat die Gemeinde die Liegenschaft 1041 erworben. Sobald die Hochwassergefährdung und die unzureichende Erschliessung behoben sind, soll das Areal Gewerbe und Industrie zur Verfügung stehen.

Die bauliche Entwicklung der Liegenschaft 1041 "Untere Fabrik" ist seit Jahren blockiert. Das Grundstück ist hochwassergefährdet und war vom Unwetter im Jahr 2011 stark betroffen. Dies und die ungenügende Strassenerschliessung verunmöglichen es, das grosse Nutzungspotenzial des Quartiers von bis zu 40'000 Quadratmetern zusätzlicher Bruttogeschossfläche auszuschöpfen.

Nicht wirtschaftlich zu entwickeln

Auf eine Teilzonenplanänderung, die eine Lösung mit einer Wohn-/Gewerbenutzung ermöglichen sollte, trat der Einwohnerrat 2018 nicht ein. Die Signer Immobilien AG als Grundeigentümerin sah in der Folge keine Möglichkeit, sich auf wirtschaftlich vertretbare Art und Weise an einer Lösung der Probleme zu beteiligen, und trat mit der Absicht zum Verkauf der Parzelle an die Gemeinde Herisau heran.

Gemeinde steht in der Pflicht

Nun hat der Gemeinderat entschieden, die Liegenschaft 1041 zu erwerben. Der Kauf erfolgt aus strategischen Gründen im Sinn einer aktiven Bodenpolitik. Hauptziel ist es, als Zentrumsgemeinde innert nützlicher Frist weitere Gewerbe- und Industrieflächen zur Verfügung zu stellen, auch nach dem Verkauf der Parzellen im Gebiet Nordhalden. Die Gemeinde steht in der Pflicht, das Grundstück angemessen zu erschliessen. Der Kauf bietet zudem die Möglichkeit, den Hochwasserschutz sicherzustellen. Es kann davon ausgegangen werden, dass die Liegenschaft kostendeckend weiterverkauft werden kann.

Gemeinde Herisau