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Herisau
07.09.2022

160 Herisauer Schulkinder auf Microscootern ausgebildet

Im Depot der Regiobus AG unterwegs. Bild: pd.
«Ich habe zwar das Pensionsalter erreicht. Aber ich mache gerne noch weiter, solange die Kurse gefragt sind.» Rund 74'000 Kinder auf Microscootern, Kickboards und ähnlichen Gefährten hat René Lauper vom Verein «New Mobility Safety Projects» seit 2008 geschult. Uznach, Biel und Hinwil waren seine Stationen in der vorangegangenen Woche, nach Herisau folgten Kurse in Brunnen und Vaduz.

160 Herisauer Zweitklässlerinnen und Zweitklässler liessen sich am Montag resp. Dienstag in Gruppen während einer Doppellektion instruieren. Sie lernten im Depot der Regiobus AG die Ausrüstung korrekt zu tragen und das Gefährt einzustellen, sie übten das Bremsen und das Fahren.

Hauptziel der Kurse sind die sichere Fortbewegung auf dem Schulweg und in der Freizeit sowie der eigene Schutz und jener der anderen Leute auf und neben der Strasse. Die Sensibilisierung für den Verkehr und die Sicherheit wirke sich auch positiv auf den in den folgenden Klassen durchgeführten Velounterricht aus, ist René Lauper überzeugt.

Auf Vermittlung des Herisauer Sportkoordinators Dölf Alpiger unterstützte einmal mehr die Friedrich und Anita Frey-Bücheler-Stiftung die Kurse. Sie sind für die zweiten Primarklassen in Herisau obligatorisch. Die Kinder seien dann im richtigen Alter, in aller Regel motiviert und lernbereit.

Herisau gehört zu den rund 25 Schulen der Deutschschweiz, die René Lauper jedes Jahr besucht. Aus Anlass des 15-Jahr-Jubiläums wurde in Herisau ein Gefährt verlost.

René Lauper instruiert die Gruppe von Zweitklässlern und Zweitklässlerinnen. Bild: pd.
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