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Herisau
01.07.2020

Neue Möglichkeiten fürs Musizieren geschaffen

Im neuen Ensembleraum: ein Schlagzeugschüler mit Musiklehrer Stefan Flückiger.
Durch die Umnutzung eines ehemaligen Waschhäuschens und einer früheren Hauswartwohnung hat die Musikschule Herisau ihr Angebot erweitert.

«Wir freuen uns sehr darüber, dass sich die beiden Ideen realisieren liessen», sagt Musikschulleiter Andreas Koller. Dank der namhaften Unterstützung durch Herisauer Stiftungen verfügt die Musikschule per sofort über zusätzliche Räume, Instrumente und technische Einrichtungen für Instrumentalstunden und für Übungszwecke.

Einerseits ist das ehemalige Waschhäuschen beim Schulhaus Waisenhaus zu einem permanenten Ensembleraum für Schlagzeug geworden. Angeschafft werden konnten vier E-Drums mit entsprechender technischer Ausrüstung. Die Schlagzeuger sind vernetzt, sie können zusammengeschalten werden, hören sich reden und spielen. Jeder einzelne kann in der Lautstärke variieren. «Die technischen Installationen erlauben es, Videoeinheiten über den Beamer anzubieten: Die Schülerinnen und Schüler können hier selbstständig üben», erzählt Musiklehrer Stefan Flückiger.

Neue Zeitfenster für den Unterricht

Der andere neue Standort befindet sich im Obergeschoss der Turnhalle Ebnet, in der ehemaligen Hauswart-Wohnung. Dort konnte die Musikschule zwei Räume für das klassische Schlagwerk einrichten. Die Kinder würden hier die Basis lernen – zum Beispiel auf Glockenspiel, Xylophon und kleinen Trommeln, sagt Andreas Koller. Zudem war es dank Stiftungsgeldern möglich, das Instrumentarium mit einem Marimbaphon und vier grossen Kesselpauken zu erweitern. Zusätzliche Zimmer werden für den Unterricht auf anderen Instrumenten genützt. Dies ist durch die Nähe zur Sekundarschule ein Vorteil, weil der Weg zum Stammhaus der Musikschule an der Eggstrasse wegfällt und neue Zeitfenster für den Instrumentalunterricht entstehen.

pd