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Kanton AR
14.10.2022

Die Mitte tritt in Ausserrhoden zu den Nationalratswahlen 2023 an

Die Mitte Appenzell Ausserrhoden geht an den Nationalratswahlen vom 22. Oktober 2023 mit Claudia Frischknecht oder Werner Rüegg ins Rennen. Bild: Die Mitte AR
Die Mitte Appenzell Ausserrhoden tritt zu den Nationalratswahlen vom 22. Oktober 2023 an. Die Vorstände der beiden Regionalparteien Hinter- und Vorderland schlagen der Kantonalpartei je eine politisch kompetente Persönlichkeit für die Nomination vor.

Es handelt sich um die beiden folgenden Kandidaturen:

Claudia Frischknecht, Herisau, Sozialversicherungsfachfrau, Kantonsrätin seit 2013, Präsidentin des Kantonsrats im Amtsjahr 2021/2022 und Kantonalpräsidentin der Mitte.

Werner Rüegg, Heiden, Arbeitnehmervertreter im öffentlichen Verkehr, Kantonsrat seit 2017 und Präsident der Energiestadt-Region Appenzellerland über dem Bodensee sowie Präsident der Mitte Vorderland AR.

Der Vorstand der Mitte Appenzell Ausserrhoden ist überzeugt, dass die Partei sowohl mit Claudia Frischknecht als auch mit Werner Rüegg eine Kandidatur für das einzige Mandat im Nationalrat anbieten kann, die dank der soliden Verankerung in der politischen Mitte den grösstmöglichen Anteil der ausserrhodischen Bevölkerung im Bundeshaus vertreten kann. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass sich der Kanton durch eine sachbezogene und konstruktive Politik seiner einzigen Vertretung im Nationalrat Respekt und Anerkennung verschaffen kann, was es dann auch erleichtert, allenfalls für kantonale Anliegen Mehrheiten zu finden.

Claudia Frischknecht hat durch ihre souveräne und sympathische Leitung des Kantonsrates im Amtsjahr 2021 / 2022 sowie durch ihre langjährige Mitgliedschaft in der kantonsrätlichen Kommission Finanzen bewiesen, dass sie eine verlässliche Teamplayerin ist und über die Parteigrenzen hinaus zu mehrheitsfähigen Lösungen Hand bietet. Mit ihren Fachkenntnissen und langjährigen Erfahrungen als Sozialversicherungsfachfrau kann die ehemalige Kantonsratspräsidentin wertvolle politische Beiträge leisten, wenn es darum geht, die soziale Sicherheit im Lande zu stabilisieren. In der Finanzpolitik als zentrale Querschnittsaufgabe im staatlichen Gefüge setzt sich die Kandidatin für einen zwar schlanken, aber doch effizienten Staat ein, der sich bewusst ist, dass jeder Franken, welchen der Staat ausgibt, zuerst in einer gut funktionierenden sozialen Marktwirtschaft erwirtschaftet werden muss. Diese Grundhaltung ermöglicht ihr einen ehrlichen und glaubwürdigen Einsatz für den Mittelstand sowie die sozial Schwächeren in unserer Gesellschaft. Als Präsidentin des Appenzeller Blasmusikverbandes wie auch als Aktivmitglied in Musikverein und Guggenmusik weiss sie um die Bedeutung der Kultur und des Vereinslebens für das Miteinander sowie die Lebensqualität in diesem Land. Sie wird diese wichtige Botschaft auch im Bundeshaus engagiert vertreten.

Werner Rüegg kennt aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit als Arbeitnehmervertreter im Bereich des öffentlichen Verkehrs die Werte einer funktionierenden Sozialpartnerschaft zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Er würde sich auch im Nationalrat für ein vertrauensvolles Miteinander zwischen der Wirtschaft und den Arbeitskräften im Lande einsetzen. Dank seiner beruflichen Tätigkeit ist er in Bern bereits gut vernetzt. Seine Kenntnisse im öffentlichen Verkehr werden es ihm erlauben, sich im Bundeshaus für die Bedürfnisse der mehrheitlich ländlichen Bevölkerung im Kanton Appenzell Ausserrhoden einzusetzen. Werner Rüegg war lange Mitglied des Gemeinderats von Heiden und er engagiert sich seit Jahren für eine effektive Umsetzung der Energiewende. Mit seinen Anträgen im Kantonsrat hat er mitgeholfen, dass die kantonale Legislative schliesslich ein zielführendes Energiegesetz verabschiedet hat. Deshalb würde er sich auch im Bundeshaus für dieselben Werte einsetzen, ohne dabei die legitimen Interessen der Wirtschaft zu vernachlässigen. Als Präsident der Schwimmbadgenossenschaft Heiden ist Werner Rüegg bestens vertraut mit verschiedenen Aspekten, die ihm speziell wichtig sind und deshalb auch am Herzen liegen. Es geht hier um die Sozialpartnerschaft, den Service public und eine wirtschaftliche Betriebsführung, alles Werte, die auch in der Bundespolitik von grösster Bedeutung sind.

Die Eidgenössischen Wahlen vom 22. Oktober 2023 werden inhaltlich entscheidend geprägt von der aktuellen Zeitenwende (Klimanotstand, Corona-Pandemie und Krieg in der Ukraine). Neue Denkmuster und davon abgeleitet auch neuartige Lösungsansätze werden diese Debatte prägen. Dies gilt gleichermassen für die Aussen- wie für die Innenpolitik. Claudia Frischknecht und Werner Rüegg bringen den absolut nötigen Veränderungswillen mit, um entsprechende Ideen und Vorschläge im Bundeshaus einzubringen bzw. zu unterstützen.

Der Vorstand der Mitte Appenzell Ausserrhoden lädt seine Mitglieder am 26. Januar 2023 zu einer ausserordentlichen Parteiversammlung ein, um zu entscheiden, mit welcher Kandidatur die Mitte zur Wahl antritt.

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