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Herisau
04.11.2022
05.11.2022 11:08 Uhr

140 Jugendliche in einer Firmenrallye unterwegs

Der Lernende Lukas Kamm führt durch die Schreinerei Eisenhut. Bild: pd / herisau24.ch
Die Schülerinnen und Schüler der zweiten Sekundarschule Herisau lernten am 3. November 2022 Berufe und Besonderheiten, Arbeitsbereiche und Ausbildungswege kennen.

«Da seht ihr Apothekenkästen. Die stellen wir für das Kantonsspital St.Gallen her», sagte Lukas Kamm, Lernender Schreiner EFZ im dritten Jahr bei der Schreinerei Eisenhut. Er führte eine Gruppe von Jugendlichen durch den Betrieb, zeigte das Holzlager und die Lackiererei, berichtete von der Planung, vom Abzug der Späne – und als Höhepunkt durften die jungen Besucherinnen und Besucher an einer Tastatur ihren Namen eingeben, worauf die CNC-Maschine diesen mit unglaublicher Präzision in ein Brettchen fräste.

Zwei oder drei Besuche

140 Jugendliche der zweiten Sekundarklasse Ebnet West waren am vergangenen Donnerstag auf Erkundung. Berufe von A wie Anlageführer/in bei der Firma Huber+Suhner bis Z wie Zeichner/in bei der Firma Wälli waren in der Broschüre der Firmenrallye aufgeführt. Die Jugendlichen besuchten zwei oder drei Firmen. Zuvor hatten sie ihre Prioritäten angeben können und waren eingeteilt worden. Teilweise begleiteten Lehrpersonen die Schülerinnen und Schüler. Diese machten sich vor oder nach den Besuchen Notizen zu Arbeitsaufträgen.

Kleine praktische Arbeiten

Die kantonale Berufsberatung hatte den Kontakt mit den Firmen hergestellt und organisatorische Angaben zusammengetragen. Wertvoll waren für die Schülerinnen und Schüler die kleinen praktischen Arbeiten, die sie erledigen durften. So konnten sie im Restaurant Moo unter Anleitung der Lernenden Lara Morgenegg einen alkoholfreien Aperitif zubereiten und hatten dabei auf Hygienevorschriften zu achten. Die Restaurantleiterin Tamara Lehner gab Informationen ab, stellte den Jugendlichen die verschiedenen Dienste einer Restaurationsfachfrau vor. «Beim Frühstück sind wir für die Hotelgäste die ersten Gesichter, da erwarten sie Freundlichkeit.» Nachher war Geschicklichkeit gefragt: Die Schülerinnen und Schüler falteten Stoffservietten und deckten die Tische. 

Jugendliche bereiten im Restaurant Moo einen alkoholfreien Aperitif zu. Bild: pd / herisau24.ch
pd / herisau24.ch