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Lifestyle
14.07.2020

«Kispi» bekommt eine Million aus Herisau

Die Steinegg-Stiftung greift dem Ostschweizer Kinderspital mit einer Million unter die Arme. Damit soll die Ausstattung des Kispi-Neubaus mitfinanziert werden.

Das Ostschweizer Kinderspital in St.Gallen will einen kindgerechten Neubau realisieren. Dieser kostet rund 170 Millionen Franken. Diese sind durch die Trägerkantone St.Gallen, Appenzell Ausser- und Innerrhoden, Thurgau sowie das Fürstentum Liechtenstein gesichert. Doch bei der Finanzierung der Ausstattung in der Höhe von 35 Millionen klaffen noch Lücken – rund sieben Millionen sollen Private beisteuern.

Seit gestern ist das Kispi diesem Ziel einen grossen Schritt nähergekommen: Die Steinegg-Stiftung aus Herisau greift dem Ostschweizer Kinderspital mit einer glatten Million unter die Arme. Wohl ist der jährliche «Steinegg-Batzen» eigentlich für soziale oder kulturelle Organisationen gedacht, die schwergewichtig im Ausserrhodischen tätig sind, er kann aber auch für bedeutende Einzelaufgaben und Sonderprojekte eingesetzt werden. Stiftungspräsident Stefan Sonderegger hofft, dass die Spende Treiber für andere Stiftungen und Gönner sein könnte, das Kispi auch zu unterstützen.

Ein Charityabend zwecks Fundraising war für März geplant und ausverkauft. Doch dann kam Corona. Nun soll die «Kispi-Night» am 19. September nachgeholt werden. Gut 100'000 Franken verspricht sich Arno Noger, Präsident der Stiftung Ostschweizer Kinderspital, vom Galaanlass. «Doch ebenso wichtig ist, dass durch den Anlass Personen auf den Finanzbedarf unseres Spitals aufmerksam werden und so weitere Spenden über direkte Kanäle oder das Fundraising zusammen kommen», so Noger zum «Tagblatt». Der Neubau soll Ende 2025 fertiggestellt sein.

herisau24.ch