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06.01.2021

Bundesrat gibt "Schwarzen Peter" den Kantonen

Der Bundesrat will am 13. Januar über eine Verlängerung entscheiden.
Der Bundesrat hat am Mittwoch angekündigt, dass es eine Verlängerung und Verschärfung der Massnahmen braucht. Mitentscheiden sollen aber die Kantone, für die ab Samstag einheitlich die gleichen Regeln gelten.

An einer ausserordentlichen Sitzung zum Coronavirus am Mittwoch beschloss der Bundesart einzig, bei den geltenden Bestimmungen ab Samstag schweizweit keine Ausnahmen mehr zuzulassen. Er verordnete, dass Restaurants sowie Kultur, Sport- und Freizeitbetriebe ab dem 9. Januar in der ganzen Schweiz geschlossen bleiben müssen.

«Zwar sind die Fallzahlen in den letzten Tagen etwas gesunken, es wurden aber auch deutlich weniger Tests durchgeführt», so der Bundesrat. Ausserdem erhöhe das Auftreten der neuen, leichter übertragbaren Virusvarianten die Wahrscheinlichkeit eines Wiederanstiegs.

Verlängerung Beizen-Lockdown

Der Bundesrat rechnet nicht damit, dass die Fallzahlen in den nächsten Wochen deutlich sinken werden. Er will die Schliessung der Restaurants sowie der Kultur-, Sport- und Freizeitanlagen um fünf Wochen bis Ende Februar verlängern. Das soll mehr Planungssicherheit für die betroffenen Betriebe und Mitarbeitenden bedeuten. Es werde nun eine Umfrage bei den Kantonen durchgeführt. Am 13. Januar werde über die Verlängerung entschieden.

Zusätzliche Massnahmen

Allfällige Verschärfungen betreffen Verpflichtung zu Home-Office, Schliessung von Läden, weitere Einschränkung von Menschenansammlungen und privaten Veranstaltungen, der erhöhte Schutz besonders gefährdeter Personen sowie weitergehende Massnahmen am Arbeitsplatz. Die Kantone sollen sich nun überlegen, welche zusätzlichen Massnahmen in den obligatorischen Schulen getroffen werden könnten, falls es notwendig wäre.

Herisau24