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Urnäsch
20.01.2026

Urnäsch: Ehrung von Elisabeth Frischknecht am Neujahrsapéro

Ehrung von Elisabeth Frischknecht: Peter Kürsteiner überreichte ihr als Dank einen Blumenstrauss. Bild: pd / herisau24.ch
Traditionell lädt die Gemeinde Urnäsch zwischen dem Neuen und dem Alten Silvester zur Präsidienkonferenz sowie zum Neujahrsapéro ein. Eine besondere Ehrung erhielt in diesem Jahr Elisabeth Frischknecht, die sich über viele Jahre mit grossem Einsatz für das Reka-Feriendorf Urnäsch und weitere gemeinnützige Projekte engagierte.

Im Vorfeld des Neujahrsapéros fand in diesem Jahr die 14. Präsidienkonferenz im Unterrichtszimmer des Pfarrhauses statt. Vereins- und Institutionspräsidien nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen direkt mit der Gemeinde zu besprechen und sich über aktuelle vereinsrelevante Themen zu informieren. Das vielfältige und engagierte Vereinsleben in Urnäsch trägt weiterhin wesentlich zum gesellschaftlichen Zusammenhalt der Gemeinde bei.

Präsidienkonferenz im Unterrichtszimmer des Pfarrhauses. Bild: pd / herisau24.ch

Würdigung des Engagements in Behörden und Kommissionen

Im Rahmen des traditionellen Neujahrsapéros dankte Gemeindepräsident Peter Kürsteiner den Mitgliedern der Behörden und Kommissionen für ihren kontinuierlichen Einsatz zugunsten des Gemeinwesens. Die Mitarbeit in Kommissionen und Gremien sei ein unverzichtbarer Bestandteil des politischen Lebens sowie eine wichtige Grundlage für das funktionierende Zusammenleben der Gemeinde. Der Gemeindepräsident betonte, dass Urnäsch stark auf dieses freiwillige Engagement angewiesen sei, und sprach allen Beteiligten seinen herzlichen Dank aus. Anschliessend lud er die Anwesenden ein, den Abend in geselliger Atmosphäre bei Essen und Getränken zu geniessen.

Ehrung von Elisabeth Frischknecht

Wie bereits in den vergangenen Jahren nutzte das Büro des Gemeinderates den Neujahrsapéro zudem, um einer Person ausserhalb der formellen Politik einen besonderen Dank auszusprechen. In diesem Jahr erhielt diese Anerkennung Elisabeth Frischknecht.

Zusammen mit ihrem Mann Hanskoni leitete Elisabeth Frischknecht über 16½ Jahre das Reka-Feriendorf Urnäsch. Seit der Eröffnung im März 2008 entwickelte sich das Feriendorf zu einem der erfolgreichsten Standorte von Reka Schweiz. Bereits im Eröffnungsjahr wurde eine Auslastung von über 90 Prozent erreicht. Die Gästezufriedenheit und Weiterempfehlungsrate lag über viele Jahre bei 98 Prozent. Mehrfach wurde das Reka-Feriendorf Urnäsch als bestausgelastetes und bestbewertetes unter den 13 Reka-Feriendörfern ausgezeichnet.

Darüber hinaus engagierte sich Elisabeth Frischknecht auch auf nationaler Ebene in verschiedenen Projektgruppen von Reka Schweiz. Insgesamt 17 Jahre war sie zudem im Vorstand des Verkehrsvereins Urnäsch tätig, davon elf Jahre als Präsidentin. In dieser Zeit initiierte und begleitete sie zahlreiche Projekte mit grossem persönlichem Einsatz. Weitere Engagements umfassten unter anderem das Aktuariat im Organisationskomitee der 600-Jahr-Feier von Urnäsch sowie ihre bis heute andauernde Mitarbeit im Verein 9107 Zentrum für Handwerk und Kunst.

Peter Kürsteiner betonte, dass diese Aufzählung nur einen Teil des langjährigen Engagements von Elisabeth Frischknecht wiedergebe. Mit der besonderen Würdigung dankt die Gemeinde Urnäsch einer Persönlichkeit, die sich über viele Jahre mit grossem Einsatz und Herzblut für das Gemeinwohl eingesetzt hat.

Abschliessend wurde auch all jenen gedankt, die Projekte im Hintergrund unterstützen und zusätzliche Arbeit übernehmen, sowie denjenigen, die das leibliche Wohl der Gäste beim Neujahrsapéro sicherstellten (Getränke: Käthi Diem und Gastronomie: Metzgerei Signer).

Geselliges Beisammensein beim anschliessenden Apéro. Bild: pd / herisau24.ch
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