Am Montagvormittag führten Mitarbeitende des Arbeitsinspektorats Appenzell Ausserrhoden eine Kontrolle auf einer Baustelle durch. Dabei wurden fünf Arbeiter kontrolliert. Bei vier Arbeitern wurde festgestellt, dass die Voraussetzungen für eine legale Erwerbstätigkeit nicht gegeben waren und sie sich teilweise rechtswidrig in der Schweiz aufgehalten haben. So wurde die Kantonspolizei AR aufgeboten, welche die Beschuldigten zum Regionalpolizeiposten Herisau verbrachte. Bei den Beschuldigten handelte sich um zwei Serben, einen Bulgaren und einen Rumänen. Nach den Amtshandlungen wurden die zwei Serben durch das Migrationsamt AR mit einer Wegweisung aus der Schweiz belegt. Eine Einreisesperre gegen die beiden wird ebenfalls geprüft. Der Bulgare und der Rumäne wurden nach den Amtshandlungen aufgrund ihrer EU-Bürgerschaft ohne ausländerrechtliche Massnahmen entlassen. Bei allen vier Männern wurde je ein Bussendepositum eingezogen. Sie werden wegen Erwerbstätigkeit ohne Bewilligung, Verletzung der Meldepflicht, respektive des rechtswidrigen Aufenthalts zur Anzeige gebracht.
Herisau
20.01.2026
Schwarzarbeiter in Herisau
Symbolbild
Bild:
Kapo AR
In Herisau wurden am Montag, 19. Januar 2026, vier Schwarzarbeiter bei einer Baustellenkontrolle festgestellt. Die Männer mussten ihre Arbeitstätigkeit unverzüglich einstellen.